de-de
WICHTIG

Die Betriebsanleitung dieses Fahrzeugs enthält Warnhinweise, Anweisungen und andere Informationen, die unbedingt gelesen und verstanden werden müssen, bevor das Fahrzeug sicher gefahren oder gewartet wird. Die Warnhinweise und Anweisungen in der Betriebsanleitung sind stets zu befolgen.

Für das Inhaltsverzeichnis bitte auf den obigen Link klicken, oder eine vollständige PDF-Datei der Betriebsanleitung im Bereich Owner Support (Kundenbetreuung) auf Polaris.com herunterladen.

Richtlinien für das Fahren

Verantwortungsbewusst fahren. Dieses POLARIS-Fahrzeug ist kein Spielzeug und der Betrieb kann mit Gefahren verbunden sein. Dieses Fahrzeug verfügt über eine große Bodenfreiheit und andere Merkmale, um in unwegsamem Gelände fahren zu können. Es kann in Situationen umkippen, in denen dies bei anderen Fahrzeugen nicht möglich ist. Abrupte Manöver oder aggressives Fahren – selbst auf ebenem, offenem Gelände – können zu Kontrollverlust, zu Überschlägen, schweren Verletzungen oder zum Tod führen. Um Kontrollverlust und Überschlag zu vermeiden:


  • Abrupte Manöver, seitliches Driften, Schleudern oder Schlingern vermeiden, und niemals Volldrehungen ausführen.

  • Vor dem Befahren einer Kurve die Geschwindigkeit herabsetzen.

  • Starkes Beschleunigen bei Kurvenfahrt vermeiden, selbst aus dem Stand.

Hohe Geschwindigkeit im Gelände
Das Fahren von Geländefahrzeugen zum Zweck des Austestens der Grenzen Ihrer Fähigkeiten kann für Sie, Ihre Mitfahrer und Umstehende sehr gefährlich sein. Grundkenntnisse zum Fahren eines PKW, ATV oder eines anderen Geländefahrzeugs reichen nicht aus, um im Gelände mit hoher Geschwindigkeit sicher zu fahren. Entwickeln Sie Ihre Fähigkeiten schrittweise durch Training, Übung und Erfahrung mit den verschiedenen Fahrmodi dieses Fahrzeugs und dem Gelände, in dem Sie unterwegs sind. Unternehmen Sie immer eine Erkundungsfahrt mit niedriger Geschwindigkeit, um mögliche Gefahren im Voraus zu kennen.

Hohe Geschwindigkeiten im Gelände können zu Kontrollverlust, zu Unfällen oder zu hartem Aufsetzen führen, wobei die Insassen schwer verletzt werden können (auch wenn das Fahrzeug sich nicht überschlägt oder nicht beschädigt wird).

Wenn Sie das Fahrzeug für Fahrten mit hoher Geschwindigkeit und Geländewettbewerbe nutzen möchten, kann eine zusätzliche Sicherheitsausrüstung erforderlich sein. Beachten Sie die für Ihren Wettbewerb geltenden Regeln.

Führen Sie mit dem Fahrzeug keine Sprünge aus – ein Abheben kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Ein Abheben des Fahrzeugs kann zu Kontrollverlust, Überschlag oder Aufprall auf dem Boden führen und das Fahrzeug beschädigen. Auch ohne Kollision mit dem Boden kann eine Landung so hart sein, dass die Federung eines Fahrzeugs vollständig einfährt (durchschlägt). Schwere Verletzungen, einschließlich Wirbelsäulenverletzungen, können selbst dann auftreten, wenn die Insassen ordnungsgemäß angeschnallt sind, Helme tragen, das Fahrzeug nicht beschädigt ist und sich nicht überschlagen hat.

Je nach Geschwindigkeit können Sie auf Abhänge, „Sprunghügel“ oder andere Geländemerkmale treffen, die zu einem Abheben des Fahrzeugs führen können. Diese können fehlerhaft eingerichtet, schlecht gewartet oder für dieses Fahrzeug nicht geeignet sein. Langsamer fahren, besonders vorsichtig sein und ein Abheben des Fahrzeugs vermeiden. Mit diesem Fahrzeug niemals über Sprunghügel fahren.

Wenn Sie jemandem dabei zusehen, wie er über einen Sprunghügel springt oder mit dem Fahrzeug abhebt, bedeutet das nicht, dass Sie das auch sicher tun können. Polaris kann nicht bestimmen, ob ein von Ihnen befahrener Sprunghügel für dieses Fahrzeug geeignet ist. Jeder Sprunghügel, selbst ein kleiner, kann schlecht gewartet, unzureichend eingerichtet oder für dieses Fahrzeug ungeeignet sein; die Folge können schwere oder tödliche Verletzungen sein.

Das Befahren von Hügeln, unwegsamem Gelände, Furchen und anderen Änderungen der Bodenhaftung und im Gelände vorausplanen. Auf unbekanntem Terrain langsam und mit besonderer Vorsicht fahren. Das Befahren befestigter Flächen vermeiden. Plötzliche Geländeveränderungen wie Löcher, Vertiefungen, Böschungen, weicherer oder härterer Boden oder andere Unregelmäßigkeiten können zu Kontrollverlust oder zum Überschlag führen. Lassen Sie sich die Zeit, auf schwer zu erkennende Felsen, Unebenheiten oder Löcher zu reagieren. Bei Fahrten in tiefem Schnee oder hohem Gras kann es schwieriger sein, Hindernisse zu erkennen.

Wenn ein Hindernis, wie ein umgestürzter Baum oder ein Graben, nicht umfahren werden kann, das Fahrzeug an einem sicheren Ort anhalten. Aussteigen, um den Bereich gründlich zu inspizieren. Den Bereich sowohl von der Anfahrts- als auch von der Abfahrtsseite aus prüfen. Wenn Sie zuversichtlich sind, dass Sie sicher weiterfahren können, wählen Sie den Weg, der es Ihnen ermöglicht, gerade über das Hindernis zu fahren, um die Gefahr des Umkippens des Fahrzeugs zu minimieren. Fahren Sie nur so schnell, dass Sie Ihren Schwung beibehalten können, aber lassen Sie sich genügend Zeit, auf Veränderungen der Bedingungen zu reagieren. Wenn Sie Zweifel haben, ob Sie das Hindernis sicher überwinden können, wenden Sie, sofern der Boden eben ist und genügend Platz dazu vorhanden ist, oder fahren Sie rückwärts, bis Sie einen weniger schwierigen Weg gefunden haben.

Ein abruptes Durchtreten des Gaspedals kann dazu führen, dass die Reifen die Traktion verlieren, wodurch die Kontrolle über das Fahrzeug verloren geht und die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls steigt, insbesondere auf abschüssigem Gelände oder beim Überqueren von Hindernissen wie Felsen oder Baumstämmen.

NUR MD-MODELLE
Den Betrieb auf öffentlichen Straßen vermeiden (gepflastert oder anders befestigt).
Dieses Fahrzeug verfügt nicht über die Sicherheitsmerkmale von Straßenfahrzeugen (Airbags, Antiblockiersystem, Stabilitätskontrolle usw.). Wenn ein anderes Fahrzeug mit Ihrem Fahrzeug kollidiert, ist die Wahrscheinlichkeit schwerer oder tödlicher Verletzungen größer. Auch wenn Sie plötzliche oder abrupte Ausweich- oder Notbremsmanöver durchführen, können Sie einen Unfall oder Überschlag möglicherweise nicht vermeiden. Auch wenn eine Fahrt auf öffentlichen Straßen in bestimmten Teilen des Landes möglicherweise legal ist, wurde Ihr Fahrzeug nicht als Straßenfahrzeug konzipiert oder zertifiziert. Polaris unterstützt die Nutzung öffentlicher Straßen nicht, es sei denn, es handelt sich um Überfahrungen von öffentlichen Straßen zur Verbindung von Geländeabschnitten. Wenn Sie auf der Straße fahren müssen, fahren Sie langsam und defensiv. Ihr Fahrzeug verfügt möglicherweise nicht über die notwendigen Funktionen, um staatlichen oder lokalen Vorschriften zu entsprechen, die eine eingeschränkte Nutzung auf öffentlichen Straßen erlauben. Veränderungen, die Sie an Ihrem Fahrzeug vornehmen, um diese Anforderungen zu erfüllen, können zum Erlöschen der Fahrzeuggarantie führen. Beachten Sie außerdem die Anweisungen oder Einschränkungen des Reifenherstellers für den Betrieb auf der Straße, einschließlich Geschwindigkeitsbegrenzungen und Informationen zu vorzeitigem Reifenverschleiß.

NUR ZUGMASCHINE ODER TRAKTOR-MODELLE
Dieses Fahrzeug ist für den Straßenbetrieb zugelassen.

Unsachgemäßes Fahren an Hängen kann zu Kontrollverlust, zum Überschlag oder zu einem Unfall führen, was zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen kann. Bei der Fahrt an Hängen besonders vorsichtig vorgehen. Das Befahren von unwegsamem Gelände, Furchen und anderen Änderungen von Traktions- und Geländegegebenheiten vorausplanen.

Bergauf fahren
Vor dem Befahren einer Steigung sicherstellen, dass der Untergrund nicht zu rutschig oder zu locker ist. Zum Befahren einer Steigung den Allradantrieb einschalten. In gerader Linie bergauf fahren und dabei Geschwindigkeit und Gaspedalstellung konstant halten. Steile Steigungen, die das Fahrzeug zum Umkippen bringen könnten, vermeiden.

Wiederanfahren nach Stehenbleiben des Fahrzeugs an einer Steigung
Wenn das Fahrzeug bei der Vorwärtsfahrt an Geschwindigkeit verliert, sanft bremsen und anhalten. Nicht versuchen, das Fahrzeug zu wenden. Stattdessen Rückwärtsgang einlegen und das Fahrzeug langsam geradeaus bergab rollen lassen. Dabei die Geschwindigkeit durch leichten Druck auf die Bremse drosseln.

Überfahren eines Hügels
Beim Erreichen einer Hügelkuppe die Geschwindigkeit verlangsamen. Niemals blind mit hoher Geschwindigkeit über eine Hügelkuppe oder einen Geländeabsatz fahren. Auf der anderen Seite der Kuppe könnte sich ein Hindernis, ein Abgrund, ein anderes Fahrzeug oder eine Person befinden.

Abwärts fahren
Vor dem Befahren eines Gefälles sicherstellen, dass der Untergrund nicht zu rutschig oder zu locker ist. Allradantrieb zuschalten und langsam weiterfahren, dabei leicht bremsen. Niemals im Leerlauf oder bei abgeschaltetem Motor bergab rollen.

Das Befahren von Hängen quer zum Gefälle vermeiden
Ist dies unvermeidbar, langsam und mit besonderer Vorsicht vorgehen. Hindernisse und Veränderungen im Gelände, die das Fahrzeug ins Kippen oder Rutschen bringen könnten, vermeiden. Sollte das Fahrzeug zu kippen oder zu rutschen beginnen oder den Eindruck vermitteln, als sei es im Begriff umzukippen oder zu rutschen, sofort bergab lenken.

Fahren in der Nähe von Wald oder Gebüsch
Besondere Vorsicht ist bei der Fahrt in der Nähe von Bäumen geboten, insbesondere auf schmalen Trails. Gebüsch oder Äste können in die Kabine eindringen und die Insassen verletzen.

Fahren im Schnee
Brems- und Gaspedal müssen immer frei von Schnee und Eis sein. Die Bremsen häufig betätigen, um Eis- oder Schneeansammlungen auf den Bremsbelägen, die die Bremsleistung beeinträchtigen können, zu vermeiden.

Fahren auf Eis
Das Fahrzeug nie über ein zugefrorenes Gewässer fahren, ohne sich zuvor davon zu überzeugen, dass das Eis dem Gewicht des Fahrzeugs standhalten kann. Schwere oder tödliche Verletzungen können die Folge sein, wenn das Fahrzeug durch die Eisschicht einbricht.

Fahren in Wasser/Fallen in Wasser
Durchfahren von tiefen oder schnell fließenden Gewässern kann den Verlust der Bodenhaftung, Kontrollverlust oder ein Überschlagen des Fahrzeugs zur Folge haben; außerdem kann das Fahrzeug vom Wasser weggetrieben werden. Es besteht Verletzungsgefahr, außerdem besteht Lebensgefahr durch Einklemmen und Ertrinken. Mit dem Fahrzeug niemals in schnell fließende Gewässer oder Gewässer mit einem Wasserstand, der höher als der Fahrzeugboden ist, fahren. Steile Abhänge und große Felsen vermeiden. Einen Weg wählen, der eine Ein- und Ausstiegsstelle mit sanften Steigungen bietet. Nasse Bremsen haben eine reduzierte Bremswirkung. Nach dem Verlassen des Gewässers die Bremsfunktion prüfen. Die Bremsen bei langsamer Fahrt mehrmals leicht betätigen. Durch die Reibungswärme können die Bremsbeläge schneller trocknen.

Fahren auf Sanddünen
Bei der Fahrt auf Sanddünen besonders vorsichtig vorgehen. Auf Änderungen im Terrain achten. Niemals blind mit hoher Geschwindigkeit über eine Hügelkuppe oder einen Geländeabsatz fahren. Auf der anderen Seite der Kuppe könnte sich ein Hindernis, ein Abgrund, ein anderes Fahrzeug oder eine Person befinden.

Fahren bei schlechten Sichtverhältnissen
Bei schlechten Sichtverhältnissen, z. B. bei Nebel, Regen oder Dunkelheit, mit erhöhter Vorsicht und langsam fahren.

Vorausschauend fahren, um plötzliche Ausweichmanöver zu vermeiden. Es kann gefährlich sein, mit Hindernissen zu kollidieren, auf die Sie nicht vorbereitet sind – dies schließt Wildtiere ein. Ein Ausweichmanöver kann sogar noch gefährlicher sein, weil es zu Kontrollverlust, zum Überschlag oder zu Kollisionen führen kann.

In Gebieten, in denen die Möglichkeit von Wildwechsel besteht, vorausschauend fahren, um ein Ausweichen vor Tieren zu vermeiden, wenn dies zu Kollisionen oder Überschlägen führen kann. Langsam fahren oder nicht zu Jahres- oder Tageszeiten zu fahren, in denen Tiere wie Rehe mit größerer Wahrscheinlichkeit ohne Vorwarnung Ihren Weg kreuzen.

Kollisionen mit anderen Fahrzeugen vermeiden
Beim Folgen eines anderen Fahrzeugs oder bei der Fahrt in demselben Bereich wie andere Fahrzeuge einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten, um Kollisionen zu vermeiden. Den Abstand vergrößern, wenn die Sicht durch Staub, Schnee, Kurven, Hügel oder andere Bedingungen eingeschränkt ist. Vorausschauend fahren, um durch Ausweichmanöver oder Verlassen des Trails entstehende Kollisionen zu vermeiden.

Auf Trails darauf vorbereitet sein, andere Fahrzeuge vorbeifahren zu lassen. Wenn auf einem Trail angehalten werden muss, möglichst dicht am Rand des Trails halten, damit andere Fahrzeuge problemlos passieren können.

Wenn das Fahrzeug seitlich ausbricht, gegenlenken.
Wenn das Fahrzeug rutscht, nie die Bremse betätigen.

Wenn das Fahrzeug bergab zu rutschen beginnt oder den Eindruck erweckt, dass es umkippen könnte, sofort bergab lenken und anhalten. Langsam und vorsichtig manövrieren, bis geradeaus bergab gefahren werden kann.

Nicht weiterfahren, wenn Ihr Fahrzeug beschädigt sein könnte, kollidiert ist oder sich überschlagen hat.
Der Betrieb des Fahrzeugs in beschädigtem Zustand oder nach Kollision oder Überschlag kann zu Kontrollverlust, zu einem weiteren Überschlag oder einem Unfall führen, was schwere oder tödliche Verletzungen zur Folge haben kann. Wenn das Fahrzeug nicht selbst sicher weitergefahren werden kann, einen Abschleppdienst rufen.

Nach jeder Kollision, jedem Überschlag oder jedem sonstigen Unfall das Fahrzeug von einem POLARIS-Händler auf mögliche Schäden untersuchen lassen, einschließlich der Sicherheitsgurte, des Überrollkäfigs, der Bremsanlage, der Aufhängung und der Lenkung.

Geeignete Vorbereitungen für den Fall treffen, dass Ihr Fahrzeug beschädigt oder fahrunfähig wird, insbesondere in abgelegenen Gebieten. Für jede Fahrt im Voraus planen, wie Hilfe geholt werden kann, und in Sicherheit auf das Eintreffen der Hilfe warten.

An der Vorder- und Rückseite des Fahrzeugs befindet sich eine Abschleppöse, an der eine Winde oder ein Gurt befestigt werden kann.
Diese Ösen verwenden, um das Fahrzeug zu bergen, wenn es feststeckt, um es auf einen Abschleppwagen oder Anhänger zu ziehen oder um es zur Bergung eines anderen Fahrzeugs zu verwenden. Diese Ösen sind nur für die Bergung in Notfällen gedacht und nicht zum Schleppen von Fahrzeugen an einen anderen Ort.

Eine unsachgemäße Bergung kann zu Kontrollverlust oder zu Schäden am Fahrzeug führen. Gurte nur an den angegebenen Stellen befestigen. Nicht an anderen Stellen des Fahrzeugs befestigen. Nur Fahrzeuge von gleicher oder geringerer Größe und Gewicht wie das bergende Fahrzeug bergen. Wenn ein funktionsuntaugliches Fahrzeug gezogen werden soll, muss das Getriebe dieses Fahrzeugs in den Leerlauf geschaltet werden. Fahrunfähige Fahrzeuge nicht schneller als mit 16 km/h schleppen.

Betrieb, Leerlauf oder Parken in der Nähe von brennbaren Materialien
Motor, Abgasanlage und andere Fahrzeugkomponenten können während des Betriebs und danach sehr heiß sein. Das Fahrzeug niemals mit im Leerlauf laufendem oder mit betriebswarmen Motor auf Untergründe stellen, die mit der Abgasanlage in Berührung kommen und Feuer fangen könnten, wie z. B. hohes Gras, Unkraut, Gebüsch, Laub, andere hohe Vegetation, oder Unrat. Schlamm, Gras oder andere Verschmutzungen dürfen sich nicht auf Motor und Abgasanlage ansammeln. Prüfen und bei Bedarf entfernen.

Ein Wegrollen des Fahrzeuges kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Dieses Fahrzeug kann wegrollen, wenn sich der Gangschalthebel nicht in der Stellung PARKEN (P) befindet. Immer in PARKEN (P) schalten, wenn der Motor abgestellt oder das Fahrzeug verlassen wird. Besteht keine Alternative zum Parken an Steigungen, besonders vorsichtig vorgehen. Wird das Fahrzeug unbeaufsichtigt gelassen, die Hinterräder auf der bergab gewandten Seite mit Unterlegkeilen sichern und Kinder, andere Personen und Haustiere vom Gangschalthebel fernhalten.

Vor dem Einlegen des Rückwärtsgangs sorgfältig darauf achten, dass die Umgebung frei von Personen oder Hindernissen ist. Erst wenn der Weg nach hinten frei ist, langsam zurückstoßen.

Nach dem Betrieb das Fahrzeug auf Schäden und Verschmutzungen untersuchen, um sicherzustellen, dass es sicher gelagert und wieder betrieben werden kann. Unter anderem ist auf folgende Dinge zu prüfen:

  • Verunreinigungen, die Feuer fangen könnten, wie Schlamm/Gras in der Nähe des Motors oder der Abgasanlage

  • Schäden an Aufhängung, Lenkung oder anderen Fahrzeugteilen

  • Reifenzustand, wie z. B. Reifenprofil und Beschädigungen der Seitenwand

  • Zustand der Federbeine

Alle Probleme überprüfen und beheben lassen, bevor der Betrieb wieder aufgenommen wird.

Alle Motorabgase enthalten Kohlenmonoxid, ein tödliches Gas. Das Einatmen von Kohlenmonoxid kann zu Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Übelkeit, Verwirrung und schließlich zum Tod führen. Kohlenmonoxid ist ein farbloses, geruchloses und geschmackloses Gas, das auch dann vorhanden sein kann, wenn Sie keine Motorabgase sehen oder riechen. Tödliche Mengen an Kohlenmonoxid können sich schnell ansammeln; Sie könnten schnell ohnmächtig werden und nicht mehr in der Lage sein, sich zu retten. Außerdem können tödliche Kohlenmonoxidmengen in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen stunden- oder tagelang verbleiben. Wenn Sie Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung bemerken, verlassen Sie sofort den Bereich, gehen Sie an die frische Luft und SUCHEN SIE EINEN ARZT AUF.

  • Motoren nicht in geschlossenen Räumen laufen lassen. Selbst wenn versucht wird, Motorabgase mit Ventilatoren oder offenen Fenstern und Türen abzuleiten, kann Kohlenmonoxid schnell gefährliche Werte erreichen.

  • Motoren nicht in schlecht belüfteten oder teilweise geschlossenen Räumen wie Scheunen, Garagen oder Carports laufen lassen. Wenn ein Fahrzeug in einem solchen Raum gestartet wird, dieses so schnell wie möglich herausfahren und die Tür schließen. Wenn in einen solchen Raum hineingefahren wird, das Fahrzeug so schnell wie möglich ausschalten.

  • Den Motor nicht im Freien laufen lassen, wenn Motorabgase durch Öffnungen wie Fenster und Türen in ein Gebäude gelangen können.

Die obige Liste der Gefahren und Überschlagrisiken ist nicht vollständig.